Freitag, 12.01.2021

„Wir sind in den Planungen sehr, sehr weit.“

Marc Ritschel, Leiter des VfR- Nachwuchszentrums, im Interview mit Dustin Paczulla

(dp) Aktuell ruht der Ball auf dem Rasen noch, da die Pandemie unsere Republik weiterhin voll im Griff hat. Der Sport wartet sehnlich nach Lockerungen, um den Kindern-.und Jugendlichen wieder ein attraktives Trainingsangebot zu ermöglichen. Der VfR Mannheim geht während der Pandemie neue Wege. Das Thema Digitalisierung nimmt weiter Form an. Die Trainer, Spieler und Eltern haben in den letzten Monaten eine neue Form der Kommunikation erlebt. Die Wege sind verkürzt und der regelmäßige Austausch gewährleistet. Trainingseinheiten finden weiterhin statt, da die Trainer Online-Konzepte entwickelt haben.

Marc, wie gehst Du mit der Pandemie um und wie waren die ersten Wochen im Amt für Dich?

Ritschel: „Mir geht es da sicherlich wie vielen anderen Menschen in der Gesellschaft. Der typische Haarschnitt fehlt. Ein paar Kilogramm mehr auf der Waage und zusätzlich fehlt ein wenig der tägliche Alltag auf dem Sportplatz. In meinem Beruf als Lehrer sind wir auf das Homeschooling umgestiegen. Das bringt natürlich auch neue Herausforderungen mit sich. Die ersten Wochen im Amt waren sehr, sehr zeitintensiv, da wir im sehr engen Austausch mit der Vorstandschaft sind, aber auch der tägliche Dialog mit dem Team in Konstellation Trainer, Betreuer und Mitwirkende ist sehr facettenreich. Wir legen jetzt Fundamente, so, dass wir nach der Pandemie ordentlich arbeiten können. Mittlerweile sind es ca. 30 Stunden Wochen die für den VfR zu Buche gehen. Es bereitet mir aber viel Spaß und Freude, da wir Entwicklungen in allen Bereichen sehen (Infrastruktur, sportliche Planung und Personal).

Wie sehen die personellen Planungen für die neue Spielzeit aus. Wo ist noch Bedarf und wer darf sich beim VfR Mannheim bewerben?

Ritschel: „Das gab es glaube ich in der Form noch nicht. Wir sind zu 90 Prozent mit den Planungen für die Spielzeit 2021/2022 durch. Wir haben fast alle Trainer halten können. Die Trainerinnen und Trainer sind das Fundament unserer täglichen Arbeit. Nur im Grundlagenbereich gibt es kleine Vakanzen, die wir zeitnah besetzen werden. Die Gespräche sind auch da sehr weit fortgeschritten. Wir konnten viele Nachwuchsspieler langfristig binden. Ein Beispiel ist auch die Kaderzusammenstellung für die U23. Im Unterbau der Ersten, gibt es bereits 17 Zusagen von Feldspielern. Drei Torhüter werden mit uns zusätzlich in die neue Spielzeit gehen. Der Dialog mit der Geschäftsstelle ist auch hervorragend. Die Verträge für die neue Saison 2021/2022 werden zeitnah versandt.“

Nach der Pandemie wird es zunächst langsam vorangehen, da sich die Spieler wieder an die Belastung gewöhnen müssen. Wie sieht der „Wiedereingliederungsplan“ aus?

Ritschel: „Da unsere Teams nicht auf der faulen Haut rumliegen, sondern auch weiterhin professionelle Trainingseinheiten durchführen, eben digital und im Homeoffice, sehe ich die Wiedereingliederung optimistisch.“



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