Dienstag, 11.06.2019
Positive Entwicklung der VfR-A-Jugend
U19 der Mannheimer so gut wie lange nicht
(dp) Mächtig stolz kann das VfR-Nachwuchszentrum auf die Entwicklungen der A-Jugend sein. Die U19 ist das "Aushängeschild" der VfR-Nachwuchsteams. Nicht nur auf dem Papier agiert die U19 als Spitzenteam, nein auch auf dem Platz wurde in der Saison 2018/2019 einiges gerissen. Die Mannschaft steht am Ende der Spielzeit auf Platz 3 in der Verbandsliga Nordbaden - die beste Platzierung seit dem Aufstieg 2012.
Das ist nicht nur ein Spitzenwert, sondern zeigt auch deutlich, dass man langfristig das Thema Oberliga in die Hand nehmen kann. Die U19 wurde vor zwei Jahren mächtig umgekrempelt und die Verzahnung zwischen Senioren und Junioren neu ausgerichtet. Sportvorstand Boris Scheuermann sprach in der vergangenen Ausgabe des Stadionmagazins von einer engeren Kommunikation und einer Professionalisierung der U19. Dass die durch die sportlich verantwortlichen Personen gesetzten Akzente bereits so früh Früchte tragen, ist natürlich fantastisch und ermöglicht das Level anzuheben.
Für die Zukunft wird das Thema U19 noch intensiver in den Fokus rücken. "Es ist beachtlich, was die U19 in der abgelaufenen Saison geleistet hat. Das Team hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Spieler aus der U19 konnten durch den optimierten Austausch mit der 1. Mannschaft dort am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen. Mit Can Özgün schaffte nun ein Eigengewächs den Sprung in die Erste. Wir sind sehr stolz auf die erzielten Ergebnisse in der abgelaufenen Saison. Wir wissen aber auch, dass die neuen Herausforderungen schwer werden und Zufriedenheit bekanntlich Stillstand ist", so ein glücklicher sportlicher Leiter Serkan Zubari.
Bereits in der Sommervorbereitung erkannte man, dass die Jungs über ein sehr umfassendes Potenzial verfügen. Im "Härtetest" gegen die TSG 62/09 Weinheim erzielte man ein 12:0-Erfolg. Man überrollte den Gegner quasi mit herrlichem Offensivfußball. Diese Art von Dominanz im Spiel, aber auch die Qualität der taktischen Ausbildung zog sich über die gesamte Runde.
Im November gab es mal eine kleine Krise, aber die Kunst der Verantwortlichen und des Teams war es, dass man gemeinschaftlich aus der Situation gestärkt hervorkam. Ein Beispiel für die Entwicklung der U19 ist der Leistungsvergleich mit dem SV Sandhausen. In der Vorbereitung unterlagen die Rasenspieler dem Bundesliga-Nachwuchs mit 1:8, was in den ersten Minuten natürlich niederschmetternd war. Die Konsequenz aus der Niederlage zog das Trainerteam aber in Lerneffekten. Ausführlich sprach man mit den Spielern über die Fehler in dieser Partie. Im Verbandspokal sieben Monate später ging es dann weitaus enger zu. Im Viertelfinale mussten sich die Rasenspieler nach einem heißen Fight dem Oberlgisten nur mit 2:3 geschlagen geben. Diese Entwicklung kann in der neuen Saison gerne so weitergehen!
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